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Wintersturm „Sabine“ hinterlässt Spuren in den Wäldern um Lindau

Bodolz

Der Wintersturm „Sabine“ hat seine Spuren in den Wäldern im Landkreis Lindau hinterlassen. Zum Teil finden sie in den dortigen Wäldern eine Vielzahl noch umgeknickter, hängender und gebogener Bäume, welche auch eine Gefahr für Waldbesucher darstellen. Besonders betroffen sind Fichtenbestände mit Vorschädigungen aus den Jahren 2018 und 2019. Um die Gefahrenbäume zu beseitigen und eine weitere Massenvermehrung von Borkenkäfern im Frühjahr zu verhindern, ist eine rasche Aufarbeitung der Schadhölzer dringend erforderlich. Der Leiter des Forstreviers Lindau  Herr Christian Müller –vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten -  fordert betroffene Privatwaldbesitzer auf, ihre Waldbestände zu kontrollieren und nur geeignete und gut ausgerüstete Forstunternehmer mit diesen gefährlichen Holzerntearbeiten zu beauftragen. Ohne entsprechende Ausbildung kann die sehr gefährliche Sturmwurfaufarbeitung sehr schnell mit Unfällen oder gar tödlich enden. Waldbesucher sollten Bereiche mit noch stehenden oder liegenden Sturmholz bei ihren Waldbesuchen unbedingt meiden. Absperrungen sollten auf alle Fälle beachtet werden. Beim Auftreten sturmartiger Böen sollten Waldspaziergänge tunlichst unterlassen werden. Für die Schadensbeseitigung stehen zertifizierte Forstunternehmer und die örtliche WBV Westallgäu e.V. den Waldbesitzern zur Verfügung. Für die spätere Aufforstung der Schadensflächen mit stabilen, klimatoleranteren Mischwaldbaumarten können die Waldbesitzer  sich zur Beratung und Förderung an das staatliche Forstrevier Lindau wenden.

 

Foto: Sturmschaden Sabine 2020 Motzacherweg